
Traumatherapie –
verstehen, was war, & neue Wege finden
Traumatische Erfahrungen können tiefe Spuren hinterlassen. Sie können unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen und dazu führen, dass wir uns in bestimmten Situationen immer wieder ähnlich fühlen oder reagieren – selbst dann, wenn wir heute eigentlich wissen, dass wir sicher sind.
In der Traumatherapie geht es deshalb nicht darum, Vergangenes einfach „abzuhaken“. Vielmehr schaffen wir einen geschützten Raum, in dem Sie Ihre Erfahrungen in Ihrem eigenen Tempo verstehen, einordnen und Schritt für Schritt verarbeiten können.
Dabei orientiert sich die Therapie an Ihren individuellen Bedürfnissen und Ressourcen. Verschiedene therapeutische Ansätze können miteinander verbunden werden.
Innere-Kind-Arbeit
Manche Erlebnisse aus der Vergangenheit wirken auch im Erwachsenenalter weiter. Besonders dann, wenn wichtige Bedürfnisse nach Sicherheit, Geborgenheit, Anerkennung oder Zugehörigkeit früher nicht ausreichend erfüllt wurden.
In der Arbeit mit dem inneren Kind können wir diesen jüngeren Anteilen in uns begegnen und besser verstehen, was sie brauchen. Dabei geht es darum, alte Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen, ihnen mit Verständnis zu begegnen und nach und nach neue, stärkende Erfahrungen zu ermöglichen.
Die inneren „Störenfriede“
In uns können unterschiedliche innere Stimmen, Anteile oder Reaktionsmuster wirken, die uns manchmal das Leben schwer machen: ein strenger innerer Kritiker, ein Anteil, der ständig funktionieren möchte, eine innere Stimme, die vor Nähe warnt, oder ein Teil, der sich zurückzieht, sobald es emotional wird.
Auch wenn solche Muster heute hinderlich erscheinen, haben sie häufig eine Geschichte und entstanden ursprünglich aus dem Versuch, uns zu schützen.
In der therapeutischen Arbeit geht es darum, diese inneren „Störenfriede“ nicht zu bekämpfen, sondern sie kennenzulernen und ihre Funktion zu verstehen. Dadurch kann ein neuer Umgang mit ihnen entstehen – mit mehr Selbstverständnis, innerer Freiheit und Handlungsspielraum.
Stabilisierung und Ressourcen
Ein wichtiger Bestandteil der Traumatherapie ist die Stabilisierung. Bevor belastende Erfahrungen intensiv bearbeitet werden, steht zunächst im Vordergrund, Sicherheit und innere Stabilität zu entwickeln.
Gemeinsam schauen wir deshalb auch auf Ihre persönlichen Ressourcen: Was gibt Ihnen Halt? Was hilft Ihnen, sich zu beruhigen? Was vermittelt Ihnen Sicherheit und Vertrauen?
So entsteht eine gute Grundlage, um sich schwierigen Erfahrungen vorsichtig und in einem für Sie passenden Tempo zu nähern.
Ihr Weg
Traumatherapie bedeutet nicht, alles Vergangene noch einmal durchleben zu müssen. Es geht vielmehr darum, Zusammenhänge zu verstehen, alte Schutz- und Überlebensmuster zu erkennen und neue Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln.
Dabei bestimmen Sie das Tempo. Mir ist wichtig, dass Sie sich mit Ihren Erfahrungen gesehen, verstanden und sicher fühlen.
Gemeinsam können wir einen Weg finden, auf dem Vergangenes seinen Platz bekommt – und wieder mehr Raum für das eigene Leben im Hier und Jetzt entsteht.
Preise
Einzelsitzungen Psychotherapie: 100€
Einzelsitzungen Coaching: 100€
Für Schüler und Studenten jeweils 80€
